Emilia Licht

in der Landlust
Dienstag, 03 März 2015 19:00

Am 3. März 2015 fand in der Landlust  Kaffee ● Geschenke ● Mehr  erneut eine Autorenlesung aus.

Diesmal war Emilia Licht aus Dresden zu Gast

Emilia Licht las aus ihrem Roman "Von Mauern und Flammen"

Nachdem alle Gäste mit ausreichend Getränken und einem kleinen Snack versorgt waren stellte sich die Autorin vor.  Um 19,30 ging es dann richtig los und Emilia Licht las die ersten Seiten aus ihrem Buch. Hier stellte sie uns Radolf und seinen Freund Magnus vor.  Radolf  ist eine der beiden Hauptfiguren aus dem Roman. Wir hören etwas aus Radolfs Leben was uns die Situation in der er sich im Moment befindet recht gut schildert. In diesen ersten Seiten bekommt man als Leser doch schon einen kleinen Einblick in das damalige Leben hinter dem eisernen Vorhang.

Nun fragte die Autorin in die Runde wer den Namen Radolf kenne und sie erklärte warum sie genau diesen Namen ausgewählt hat. Auch ob schon jemand von uns Zuhörern in Prag gewesen sei, interessierte sie. Mit dem Hinweis dass es sich auf alle Fälle lohnen würde diese schöne Stadt einmal zu besuchen ging es dann auch schon mit dem Buch weiter .

Wir durften Katja kennen lernen, die zweite Hauptfigur aus dem Roman. Nach nur wenigen Saiten kann man sich als Leser oder wie in unserem Fall erst mal als Zuhörer, bereits ein gutes Bild von Katja  machen. Sie ist eine sympathische junge Frau, die erst seit kurzem verheiratet ist.

Mit einer weiteren kleinen Fragerunde unterbrach Emilia Licht erneut das Lesen. Diesmal lautete die Frage : "Wer kennt Weimar, Dresden oder Potsdam?" Nachdem viele der Anwesenden bereits die eine oder andere Stadt besucht haben wurden auch hier noch einige Worte gewechselt.

Emilia Licht gewährte uns einen kleinen Einblick hinter die Kulissen. Sie erzählte uns einiges zur Entstehung "Von Mauern und Flammen". Auch über die Art und Weise, wie sie als Autorin die Recherche für so einen Roman betreibt und warum über Haupt recherchiert wird. Auch verriet sie uns, das die erste Rohfassung knapp 650 Seiten betrug, die allerdings vom Lektorat auf ca 300 Seiten gekürzt wurden. Auf die Frage ob es einen Autor schmerze, wenn so viel gekürzt würde gab sie an dass ein gutes Lektorat schon die richtigen Passagen streichen würde, oft mache ein Autor gewisse Denkfehler und erwähnt einige Details doppelt, dies würde dann eben gestrichen.

Nach einer kleinen Pause, bei der die Gäste mit neuen Getränken versorgt wurden, las Emilia Licht dann noch eine weitere Szene aus ihrem Roman. Hier stieg sie mit dem Brand in der weltberühmten Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar ein. Diese Passage aus dem Buch ist besonders für Buchliebhaber ganz schön dramatisch...

Zum Abschluss signierte die Autorin noch das eine oder andere Buch für die Gäste. Es ein sehr gelungener Abend. Den Emilia Licht mit dem Satz "Eine Lesung ist wie die Schlagsahne obendrauf!" beendete.

Text: Buecher Loewe
Bilder: Andreas Heidt

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